Ausstellung mit Benedikt Braun in Erfurt

16.02.2012 15:03

Fakultät Gestaltung mit »QUINTESSENZ«-Ausstellung im Ministerium

Die  Ausstellung »QUINTESSENZ«  wurde heute im Thüringer Ministerium
für Wirtschaft, Arbeit und Technologie in Erfurt eröffnet.
Die Ausstellung focusiert auf die Zusammenarbeit zwischen den Künstlern Norbert W. Hinterberger und Naomi T. Salmon
mit Studierenden und Alumni der Bauhaus-Universität Weimar in den letzten fünf Jahren.
Zu sehen ist die Ausstellung im Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Technologie in
der Max-Reger-Straße 4–8 in Erfurt bis 9. April 2012, Montag bis Freitag, 8 bis 18 Uhr, ausschließlich Ostern.
Unter anderem werden Arbeiten von Benedikt Braun ausgestellt. Wir freuen uns, dass auch Dr. Ulrike Bestegen ihn
in ihrer Rede schmeichelend erwähnte.

Hier ein Auszug aus Rede von Dr. Ulrike Bestgen zur Eröffnung: Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde des Neuen Museums, liebe Stipendiaten, nach den einleitenden Worten von Herrn Prof. Holler, Herrn Prof. Deufel und Herrn Dr. Luhn möchte ich Ihnen nun die Arbeiten
der vier Stipendiaten des Jahres 2011 ausführlicher vorstellen.
Das Spektrum der Interessen von Benedikt Braun, Kati Münter, Sibylle Reichel und Ulrike Theusner reicht von der provokanten
Schilderung der Situation des Künstlers in der heutigen Gesellschaft über die Themen Erinnerung und Kommunikation bis hin
zu Aspekten von Ritualisierung und Mythos. Die Stipendiaten setzen sich dabei mit zentrale Fragen unserer heutigen
Gesellschaft auseinander, darunter die Verflechtung von gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Strukturen, die Beschäftigung
mit kollektivem Gedächtnis und individueller Historie sowie dem Thema der Identitätsfindung. Beginnen wir mit Benedikt Braun. Selten ist eine Bewerbung um ein Stipendium beim Freistaat Thüringen mit soviel Chuzpe
verfasst worden,wie die von Benedikt Braun. In seinem Bewerbungsbrief schrieb er: „ Die Schere zwischen Arm
und Reich geht weit auseinander. Diese Entwicklung habe ich selbst durchlebt. Geboren als Sohn eines Architekten
bin ich mit studentischen Zwischenlandungen nun als doppelt diplomierter Selbständiger-Künstler-Designer-Hartz4-Aufstocker
sanft mit einem Gewicht von 100 Kilo in unserem sozialen Netz gelandet. Dieser Tatsache möchte ich mich im folgenden
Jahr stellen und mit unterschiedlichen künstlerischen Herangehensweisen und Techniken mich an mir, an meiner Situation
und an den Kunstbetrachtern zu schaffen machen. …“
Natürlich weiss jemand wie Benedikt Braun, dass er hier eine der bekanntesten Künstlerlegenden bedient, konkret eben
jene Vorstellung vom armen, leidenden Künstler, der sich trotz seiner finanziellen Not allein dem künstlerischen Werk hingibt,
keine Unbillen scheuend. Die biedermeierliche Sicht dieser Künstlerlegende verbildlichte Spitzweg mit seinem berühmten
 „Armen Poeten“, der mit aufgespanntem Regenschirm im Bett in seiner kleinen Kammer liegend dem Unwetter trotzt und
seine Verse skandierend niederschreibt. Ironisch attackierte Spitzweg mit diesem Bild die damaligen Vorstellungen vom
Künstler und verspottete die bürgerlichen Ideale. Mit dieser Ironie spielt auch Benedikt Braun, der das Bild des notleidenden
Künstlers der Jury u.a. so anpries, dass er als Teil des Stipendiums sein Gewicht auf 80% reduzieren wolle, von 100 kg auf 80 kg.
Diesen Teil des Stipendiums hat er bis heute noch nicht ganz so erfolgreich absolviert, wie er es sich vorgenommen hatte,
aber es kann ja noch werden. (...)

Bei Interesse findet ihr unten einen Download, wo Ihr einen größeren Auszug der Rede lesen könnt.

Weitere Informationen:
http://www.uni-weimar.de/cms/partner-und-alumni/aktuell.html

Ausstellung mit Petra Mattheis im Bellevue-Sall in Wiesbaden

15.02.2012 14:40

03.Mai 2012 bis 27.Mai 2012

Unter dem Thema „Schläft ein Lied in allen Dingen" stellen Petra Matthei aus Leipzig,  Skulptur und Klaus Lomnitzers aus Frankfurt, Malerei aus.

 

Ausstellungseröffnung: Donnerstag, 03. Mai, 19.00 Uhr
Einführung: Ulrich Meyer-Husmann

Die Ausstellung ist vom 3. Mai bis 27. Mai 2012 im Bellevue-Saal in Wiesbaden zu sehen.

Bellevue-Saal
Wilhelmstraße 32
65183 Wiesbaden

Telefon 06 11 / 31 38 39

info(at)kunstverein-bellevue-saal.de

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Freitag
16.00–19.00 Uhr

Samstag und Sonntag
14.00–18.00 Uhr

 

http://www.kunstverein-bellevue-saal.de/aktuelle-ausstellungen/detail/article/schlaeft-ein-lied-in-allen-dingen/?tx_ttnews[backPid]=153&cHash=aadf12de69

Katrin Kunert: Blatt am Zweig / Zweig am Ast/ Ast am Baum

09.02.2012 16:23

Einladung zur Vernissage am Freitag, 02.03.2012 von 18 bis 21 Uhr

Herzlich Einladung zur Vernissage von Blatt am Zweig/ Zweig am Ast/ Ast am Baum.

Wir eröffnen die Einzelausstellung der Künstlerin Katrin Kunert.

Ausstellungsdauer: 02.03.- 21.04.2012

Einladung zum Jour Fixe am 23.02.12

09.02.2012 15:58

TANGOABEND MIT RENE REGEHR

Es ist wieder soweit am Donnerstag, den 23.Februar 2012 möchten wir alle ganz herzlich zum Jour Fixe: TANGOABEND einladen. Von 19 bis 20 Uhr wird Rene Regehr mit uns eine Einführung machen. Ab 20 bis 22 Uhr ist dann ein Offener Tanzabend. Wir freuen uns über Euer/Ihr Kommen.

 

19-20 Uhr Einführung: 5 Euro / 3 Euro (erm.

20-22 Uhr Offener Tanzabend: 3 Euro / 2 Euro (erm.)

Ausstellung von Helge Hommes in „Teapot” einer Galerie in Köln

31.01.2012 13:52

Herzliche Einladung zu Helge Hommes Ausstellung ,..folge mir"in Köln Galerie we are TEAPOT.

Helge Hommes zeigt diesmal Malerei und Installation. Die Ausstellung ist vom 27. Januar bis 29. März 2012.

Öffnungszeiten: Mi-Fr von 14-18 Uhr, Sa von 11-15 Uhr.

Weitere Informationen dazu unter www.weareteapot.com.

 

 

Hier einige Bilder von der neuen Ausstellung von Helge Hommes.

Artikel in der FAZ am 29.01.12: Vom tiefen Blau der Bombe

31.01.2012 13:48

„Die Galerien in der Baumwollspinnerei eröffnen gemeinsam mit ihrem Winterrundgang. Für frische Impulse sorgen vor allem die neuen Aussteller.

„[..] Nach einer Einzelausstellung von Helge Hommes und Maria Felixmüller hat die Queen Anne sich für eine Gruppenschau entschieden. Das ist beim Winterrundgang, dem kleinsten der drei Saisonereignisse, nicht unüblich - auch Eigen + Art wählt diese Kompromisslösung. Queen Anne hat als Motto ,,Die Bilder sind unter uns" gewählt und zeigt mit Henriette Grahnert, Franzsika Holstein, Heide Nord, Titus Schade, Sebastian Speckmann und Claus Stabe sechs Nachwuchskünstler, die, mit Ausnahme einer Installation von Heide Nord, ganz auf Malerei und Zeichnung setzen - das auf erfrischend unkonventionelle Art.[...] “ Text von Andreas Platthaus-

 

In wen dieser Auszug Interesse geweckt hat, unten steht der ganze Artikel zum Herunterladen zur Verfügung oder einfach den Link hier anklicken: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kunstmarkt/galerierundgang-leipzig-vom-tiefen-blau-der-bombe-11628276.html

Einladung zum Jour Fixe am Donnerstag, den 26. Januar 2012

20.01.2012 13:23

Lesung mit dem Schriftsteller Immo Sennewald „Ikarus mit Bleigürtel“

Die Galerie Queen Anne in der Leipziger Spinnerei lädt Sie in Zusammenarbeit
mit dem Salier Verlag sehr herzlich zu einer Lesung mit dem Schriftsteller und
Physiker Immo Sennewald ein.

Uhrzeit: 19 Uhr

Eintritt: 5 €

Vor Ort besteht die Möglichkeit, Bücher des Autors zu erwerben und signieren zu lassen.

Unter der Überschrift „Ikarus mit Bleigürtel“
berichtet Sennewald über 40 Jahre deutsch-deutsche Geschichte im Roman und
wie seine Stasiakte und andere Beschwernisse seiner Literaturproduktion voranhalfen.
Immo Sennewald:
„Ob meine Romantrilogie zustande gekommen wäre, hätte ich mich nicht der
Aufmerksamkeit aller möglicher „Sicherheitsorgane“ in der DDR erfreut, bleibt
Spekulation; dass von der Kindheit an erfahrene Rand- und Querständigkeit der
Phantasie auf die Sprünge half, ist unbestreitbar, und dass Verletzungen früh
erlebter Konfl ikte ausheilen konnten, verdanke ich ohne Zweifel der Literatur.
Fliegen lernen, wozu Wünsche und Träume seit Jahrhunderten - womöglich seit
Erschaffung der Welt - die Lebenden, die Liebenden und die literarisch
Vorwegstürmenden treiben: beim Schreiben konnte ich’s.
Darum handeln der „Blick vom Turm“, „Babels Berg“ und der „Raketenschirm“
von Flugversuchen, Bauchlandungen, der unentbehrlichen Hilfe vieler Menschen
bei neuen Starts und davon, wie einer lernt, hinderlichen Ballast abzuwerfen
- egal ob er aus Akten, Heilsversprechen oder buntscheckigen Waren
besteht.Für die Lesung habe ich entsprechende Texte gewählt; das Gespräch
zwischendurch und hinterher nehme ich mindestens ebenso wichtig.“

 

Die Bilder sind unter uns

18.01.2012 13:46

Hier sind die ersten Bilder von der Eröffnung am Samstag, 14. Januar 2012.

Artikel über LOST THINGS in der Leipziger Volkszeitung

09.12.2011 15:21

,,Kompass trifft Wäscheklammer", Jens Kassner, LVZ 08.12.2011

,,So vor sich hingehen, um nichts zu finden, hatte schon Altmeister Goethe im Sinn. Auch die zwei Jahrhunderte jüngere Fotografin Maria L. Felixmüller behauptet, nicht gezielt nach ihren Motiven zu suchen, sondern - frei nach Picasso- lieber gleich zu finden. (...)" Jens Kassner - Auszug aus ,,Kompass trifft Wäscheklammer" 

Stipendium für Undine Bandelin

09.12.2011 15:19

,,Guten Tag, ich habe mich leider verirrt" aus dem Grafik Jahrbuch 2011 von Undine Bandelin

 

 

Wir gratulieren Undine Bandelin zu ihrem Stipendium von der Kulturstiftung Sachsen-Anhalt.

Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.

 

 

 

 

 

 

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