LE MONDE diplomatique - Künstler des Monats: Sahar Zukerman

12.05.2012 15:03

Vorgestellt von Wilhelm Werthern

Kunst in LE MONDE diplomatique - In jeder Ausgabe: KünstlerIn des Monats

In jeder Ausgabe präsentiert die deutschsprachige LE MONDE diplomatique eine/n (zumeist zeitgenössische/n) KünstlerIn mit ausgewählten Werken. So erhalten die LeserInnen kleine Einblicke in außersprachliche Darstellungen und Verarbeitungen individueller wie gesellschaftlicher Prozesse. Neben einem kurzen einführenden Text gibt es Hinweise auf aktuelle Ausstellungen und Kataloge zum Weitersehen. 

In der Mai-Ausgabe: Sahar Zukerman 

http://www.monde-diplomatique.de/pm/.kunst

von Wilhelm Werthern

Fotostrecke und Artikel auf Artnet zum Frühjahrsrundgang

10.05.2012 15:03

Allerlei unter einem Dach & Campus-Laune in Leipzig

Foto: Nadine Preiß

Fotostrecke: Rundgang in den Spinnerei-Galerien, Leipzig
Allerlei unter einem Dach
Nadine Preiß
2. Mai 2012

Link zur Fotostrecke:

http://www.artnet.de/magazine/fotostrecke-rundgang-in-den-spinnereigalerien-leipzig

Artikel: Galerierundgang Alte Baumwollspinnerei, Leipzig
Campus-Laune in Leipzig
Damian Zimmermann
2. Mai 2012 

Link zum Artikel:

http://www.artnet.de/magazine/galerierundgang-alte-baumwollspinnerei-leipzig

Foto: Nadine Preiß

Einzelausstellung Sahar Zukerman

16.03.2012 15:03

Einzelausstellung in der Galerie im Tempelhof Berlin

Mit Sahar Zukerman stellt die Galerie im Tempelhof Museum einen jungen Nachwuchskünstler aus. Sahar Zukerman wurde 1985 in London geboren und wuchs in Israel auf, wo er auch sein Studium der Bildenden Kunst begann. Seit 2009 studiert er an der Universität der Bildenden Kunst unter Prof. Leiko Ikemura und wird in diesem Sommer sein Studium als Absolvent beenden. Er hat bereits an zahlreichen Ausstellungen teilgenommen und im letzten Jahr den Schulz-Stübner-Preis für Malerei gewonnen.

Zukermann nimmt in seinen Werken alte Mythen und Themen auf, die er mit zeitgenössischen Fragestellungen und Techniken eigenständig verbindet. Bearbeitete Gegenstände sind die ungewisse Zukunft des Menschen und dessen Hadern um sein Schicksal, Gewalt und Trauma, wie der innere Kampf und die Selbstreflektion des Künstlers.

Galerie im Tempelhof Museum, Alt - Mariendorf 43, 12107 Berlin
18.3. – 13.5.2012, Mo & Mi, 10 - 16 Uhr, Di & Do, 15 – 18 Uhr, So 11 – 15 Uhr,
Mittwoch, 4. April geschlossen.
Eintritt frei 

www.hausamkleistpark.de

Fotos: G.Haug

Stipendiatenausstellung im Neuen Museum Weimar mit Benedikt Braun

16.02.2012 15:03

StipVisite. Thüringer Stipendiaten Bildende Kunst

Die Ausstellung der Stipendiaten der Preisträger 2011 ist 3. Februar 2012 bis 4. März 2012 sind im Neuen Weimarer Museum zu sehen.

Der Freistaat Thüringen vergibt gemeinsam mit der Kulturförderung >> ART-regio<< der SparkassenVersicherung Arbeitsstipendien für bildende Kunst. Die vier Preisträger des letzten Jahres 2011 Benedikt Braun (Weimar), Kati Münter (Erfurt), Sibylle Reichel (Uhlstädt-Kirchhasel) und Ulrike Theusner (Weimar) zeigen ihre Arbeiten.


Wir freuen uns, dass Dr. Ulrike Bestegen Benedikt Braun so lobend in Ihrer Eröffnungsrede erwähnte.

Hier ein Auszug aus Rede von Dr. Ulrike Bestgen zur Eröffnung:

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde des Neuen Museums, liebe Stipendiaten,
nach den einleitenden Worten von Herrn Prof. Holler, Herrn Prof. Deufel und Herrn Dr. Luhn möchte ich Ihnen nun die Arbeiten der vier Stipendiaten des Jahres 2011 ausführlicher vorstellen. Das Spektrum der Interessen von Benedikt Braun, Kati Münter, Sibylle Reichel und Ulrike Theusner reicht von der provokanten Schilderung der Situation des Künstlers in der heutigen Gesellschaft über die Themen Erinnerung und Kommunikation bis hin zu Aspekten von Ritualisierung und Mythos. Die Stipendiaten setzen sich dabei mit zentrale Fragen unserer heutigen Gesellschaft auseinander, darunter die Verflechtung von gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Strukturen, die Beschäftigung mit kollektivem Gedächtnis und individueller Historie sowie dem Thema der Identitätsfindung. 

Beginnen wir mit Benedikt Braun. Selten ist eine Bewerbung um ein Stipendium beim Freistaat Thüringen mit soviel Chuzpe verfasst worden,wie die von Benedikt Braun. In seinem Bewerbungsbrief schrieb er: „ Die Schere zwischen Arm und Reich geht weit auseinander. Diese Entwicklung habe ich selbst durchlebt. Geboren als Sohn eines Architekten bin ich mit studentischen Zwischenlandungen nun als doppelt diplomierter Selbständiger-Künstler-Designer-Hartz4-Aufstocker sanft mit einem Gewicht von 100 Kilo in unserem sozialen Netz gelandet. Dieser Tatsache möchte ich mich im folgenden Jahr stellen und mit unterschiedlichen künstlerischen Herangehensweisen und Techniken mich an mir, an meiner Situation und an den Kunstbetrachtern zu schaffen machen. …“
Natürlich weiss jemand wie Benedikt Braun, dass er hier eine der bekanntesten Künstlerlegenden bedient, konkret eben jene Vorstellung vom armen, leidenden Künstler, der sich trotz seiner finanziellen Not allein dem künstlerischen Werk hingibt, keine Unbillen scheuend. Die biedermeierliche Sicht dieser Künstlerlegende verbildlichte Spitzweg mit seinem berühmten „Armen Poeten“, der mit aufgespanntem Regenschirm im Bett in seiner kleinen Kammer liegend dem Unwetter trotzt und seine Verse skandierend niederschreibt. Ironisch attackierte Spitzweg mit diesem Bild die damaligen Vorstellungen vom Künstler und verspottete die bürgerlichen Ideale. Mit dieser Ironie spielt auch Benedikt Braun, der das Bild des notleidenden Künstlers der Jury u.a. so anpries, dass er als Teil des Stipendiums sein Gewicht auf 80% reduzieren wolle, von 100 kg auf 80 kg.  Diesen Teil des Stipendiums hat er bis heute noch nicht ganz so erfolgreich absolviert, wie er es sich vorgenommen hatte, aber es kann ja noch werden. 
(...)

Bei Interesse findet ihr unten einen Download, wo Ihr einen größeren Auszug der Rede lesen könnt.

Weitere Informationen:
Frauentorstraße 4
99423 Weimar
Telefon: +49 (0) 3643-545-400
Fax: +49 (0) 3643-41 98 16

www.klassik-stiftung.de  

„Schläft ein Lied in allen Dingen“ - Petra Mattheis im Bellevue-Saal, Wiesbaden

15.02.2012 14:40

03.Mai 2012 bis 27.Mai 2012

Unter dem Thema „Schläft ein Lied in allen Dingen“ stellen Petra Mattheis aus Leipzig,  Skulptur und Klaus Lomnitzer aus Frankfurt, Malerei aus.

 

Ausstellungseröffnung: Donnerstag, 03. Mai, 19.00 Uhr
Einführung: Ulrich Meyer-Husmann

Die Ausstellung ist vom 3. Mai bis 27. Mai 2012 im Bellevue-Saal in Wiesbaden zu sehen.

Bellevue-Saal
Wilhelmstraße 32
65183 Wiesbaden

Telefon 06 11 / 31 38 39

info(at)kunstverein-bellevue-saal.de

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Freitag
16.00–19.00 Uhr

Samstag und Sonntag
14.00–18.00 Uhr

www.kunstverein-bellevue-saal.de

Katrin Kunert: Blatt am Zweig / Zweig am Ast/ Ast am Baum

09.02.2012 16:23

Einladung zur Vernissage am Freitag, 02.03.2012 von 18 bis 21 Uhr

Herzlich Einladung zur Vernissage von Blatt am Zweig/ Zweig am Ast/ Ast am Baum.

Wir eröffnen die Einzelausstellung der Künstlerin Katrin Kunert.

Ausstellungsdauer: 02.03.- 21.04.2012

Einladung zum Jour Fixe am 23.02.12

09.02.2012 15:58

TANGOABEND MIT RENE REGEHR

Es ist wieder soweit am Donnerstag, den 23.Februar 2012 möchten wir alle ganz herzlich zum Jour Fixe: TANGOABEND einladen. Von 19 bis 20 Uhr wird Rene Regehr mit uns eine Einführung machen. Ab 20 bis 22 Uhr ist dann ein Offener Tanzabend. Wir freuen uns über Euer/Ihr Kommen.

 

19-20 Uhr Einführung: 5 Euro / 3 Euro (erm.

20-22 Uhr Offener Tanzabend: 3 Euro / 2 Euro (erm.)

Einzelausstellung Helge Hommes, Galerie „Teapot” Köln

31.01.2012 13:52

Einzelausstellung; Helge Hommes "...folge mir" in der Kölner Galerie TEAPOT. 

Helge Hommes zeigt diesmal Malerei und Installation. Die Ausstellung ist vom 27. Januar bis 29. März 2012.

Öffnungszeiten: Mi-Fr von 14-18 Uhr, Sa von 11-15 Uhr.

Weitere Informationen dazu unter www.weareteapot.com.

Artikel in der FAZ am 29.01.12: Vom tiefen Blau der Bombe

31.01.2012 13:48

„Die Galerien in der Baumwollspinnerei eröffnen gemeinsam mit ihrem Winterrundgang. Für frische Impulse sorgen vor allem die neuen Aussteller.

„[..] Nach einer Einzelausstellung von Helge Hommes und Maria Felixmüller hat die Queen Anne sich für eine Gruppenschau entschieden. Das ist beim Winterrundgang, dem kleinsten der drei Saisonereignisse, nicht unüblich - auch Eigen + Art wählt diese Kompromisslösung. Queen Anne hat als Motto ,,Die Bilder sind unter uns" gewählt und zeigt mit Henriette Grahnert, Franzsika Holstein, Heide Nord, Titus Schade, Sebastian Speckmann und Claus Stabe sechs Nachwuchskünstler, die, mit Ausnahme einer Installation von Heide Nord, ganz auf Malerei und Zeichnung setzen - das auf erfrischend unkonventionelle Art.[...] “ Text von Andreas Platthaus-

 

In wen dieser Auszug Interesse geweckt hat, unten steht der ganze Artikel zum Herunterladen zur Verfügung oder einfach den Link hier anklicken: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kunstmarkt/galerierundgang-leipzig-vom -tiefen-blau-der-bombe-11628276.html

Einladung zum Jour Fixe am Donnerstag, den 26. Januar 2012

20.01.2012 13:23

Lesung mit dem Schriftsteller Immo Sennewald „Ikarus mit Bleigürtel“

Die Galerie Queen Anne in der Leipziger Spinnerei lädt Sie in Zusammenarbeit
mit dem Salier Verlag sehr herzlich zu einer Lesung mit dem Schriftsteller und
Physiker Immo Sennewald ein.

Uhrzeit: 19 Uhr

Eintritt: 5 €

Vor Ort besteht die Möglichkeit, Bücher des Autors zu erwerben und signieren zu lassen.

Unter der Überschrift „Ikarus mit Bleigürtel“
berichtet Sennewald über 40 Jahre deutsch-deutsche Geschichte im Roman und
wie seine Stasiakte und andere Beschwernisse seiner Literaturproduktion voranhalfen.
Immo Sennewald:
„Ob meine Romantrilogie zustande gekommen wäre, hätte ich mich nicht der
Aufmerksamkeit aller möglicher „Sicherheitsorgane“ in der DDR erfreut, bleibt
Spekulation; dass von der Kindheit an erfahrene Rand- und Querständigkeit der
Phantasie auf die Sprünge half, ist unbestreitbar, und dass Verletzungen früh
erlebter Konfl ikte ausheilen konnten, verdanke ich ohne Zweifel der Literatur.
Fliegen lernen, wozu Wünsche und Träume seit Jahrhunderten - womöglich seit
Erschaffung der Welt - die Lebenden, die Liebenden und die literarisch
Vorwegstürmenden treiben: beim Schreiben konnte ich’s.
Darum handeln der „Blick vom Turm“, „Babels Berg“ und der „Raketenschirm“
von Flugversuchen, Bauchlandungen, der unentbehrlichen Hilfe vieler Menschen
bei neuen Starts und davon, wie einer lernt, hinderlichen Ballast abzuwerfen
- egal ob er aus Akten, Heilsversprechen oder buntscheckigen Waren
besteht.Für die Lesung habe ich entsprechende Texte gewählt; das Gespräch
zwischendurch und hinterher nehme ich mindestens ebenso wichtig.“

 

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