KUNST AUF DER ZIEGELHÜTTE - IN BEWEGUNG // SONDERAUSSTELLUNG MIT ERIK WEISER // 19. JULI BIS 13. SEPTEMBER

01.06.2014 15:30

Darmstädter Sezession

Eingedenk ihrer langen künstlerischen Tradition vergibt die Darmstädter Sezession seit 1975 ihren »Preis fürjungeKünstler«. Er ist gegenwärtig mit 5.000,- Euro dotiert und wird momentan je zur Hälfte von der HSE-Stiftung und dem Kulturamt der Stadt Darmstadt als Spende zur Verfügung gestellt. Die Bewerber dürfen das 40. Lebensjahr noch nicht überschritten haben. Ihre Arbeiten müssen zum Zeitpunkt der Jurierung in einer Ausstellung der Darmstädter Sezession zu sehen sein. Außerdem sollen die Bewerber noch keine größere Einzelausstellung gehabt haben und noch mit keinem anderen bedeutenden Förder- oder Kunstpreis ausgezeichnet worden sein. Ausnahmen sind von der Jury einstimmig zu beschließen. Verliehen wird der Preis für junge Künstler alljährlich an bildende Künstler, wobei die Preisträger innerhalb der alle zwei Jahre wechselweise stattfindenden Ausstellungen auf der Mathildenhöhe oder bei »Kunst auf der Ziegelhütte« der Darmstädter Sezession ermittelt werden. Der Preisträger oder die Preisträgerin hat Gelegenheit, zwei Jahre danach sein bzw. ihr Werk in Form einer kleinen Sonderausstellung der Öffentlichkeit vorzustellen. Der Jury gehören neben dem Vorstand der Sezession Kunstsachverständige und Kulturpolitiker an. Der Preisträger oder die Preisträgerin wird während der Dauer der Sezessionsausstellung ermittelt und der Preis an deren jeweiligem Ende verliehen. Preisträger oder Preisträgerin wird die Mitgliedschaft in der Darmstädter Sezession angeboten. Seit dem Jahre 1987 gibt es zudem einen Förderpreis, der zur Zeit mit 2.500,- Euro ausgestattet ist und von der Kurt und Lilo Werner RC Darmstadt Stiftung finanziert wird.

Es sprechen: Jochen Partsch, Oberbürgermeister der Stadt Darmstadt und Horst Dieter Bürkle,Vorstandssprecher der Sezession. Die Ausstellung mit zahlreichen Arbeiten von Mitgliedern und Gästen der Darmstädter Sezession sowie von Bewerberinnen und Bewerbern um den Preis der Darmstädter Sezession für junge Künstler 2014 dauert bis einschließlich 13. September.


VERNISSAGE

19.07.2014, 17.00 Uhr

AUSSTELLUNGSDAUER

19.07.2014 - 13.09.2014

ÖFFNUNGSZEITEN

Freitag von 14:00 bis 19:00 Uhr,

Samstag, Sonntag von 11:00 bis 19:00 Uhr

sowie zu telefonisch zu vereinbarenden

Sonderzeiten.

ORT

Künstlerhaus Ziegelhütte

Kranichsteiner Straße 110

64289 Darmstadt


MORGENLAND // Einzelaustellung Helge Hommes // 29.06.2014 - 24.08.2014

22.05.2014 14:30

Stadtmuseum Siegburg

VERNISSAGE

29.06.2014, 11.30 Uhr

AUSSTELLUNGSDAUER

29.06.2014 - 24.08.2014

ÖFFNUNGSZEITEN

Dienstag - Samstag: 10-17 Uhr
Sonntag: 10-18 Uhr

 

ORT

Stadtbetriebe Siegburg AöR
Stadtmuseum
Markt 46
53721 Siegburg



GLANZLICHTER // Meisterwerke zeitgenössischer Glasmalerei // Julian Plodek // 01.06. - 02.11.2014

20.05.2014 14:30

Naumburger Dom

AUSSTELLUNGSDAUER

01.06.2014 - 02.11.2014

ÖFFNUNGSZEITEN

Montag bis Sonntag 9.00 - 18.00 Uhr

Bitte beachten Sie Einschränkungen des Ausstellungsrundganges im Dom aufgrund von Gottesdiensten, Konzerten und Trauungen. Gottesdienst: sonntags, kirchliche Feiertage 10.00 - 12.00 Uhr

ORT

Naumburger Dom, Domplatz 16, 06618 Naumburg (Saale)

 

Die Einbeziehung von modernen Künstlern wie Gerhard Richter, Markus Lüpertz oder Neo Rauch in die traditionellen Aufgaben der Glasgestaltung führte nicht nur in Köln oder in Naumburg zu wunderbaren und viel diskutierten Meisterwerken. 
Die Ausstellung zeigt mehr als 50 kostbare Exponate artichekturbezogener und freier zeitgenössischer Glasmalerei im besonderen Ambiente des Naumburger Doms als sakralen Raum.

Neben Probearbeiten für künstlerische Projekte in bedeutenden, meist mittelalterlichen Kirchenräumen werden in der Naumburger Ausstellung komplett ausgeführte Fenster der namhaftesten Glasmaler unserer Zeit ebenso wie experimentelle bildnerische Ansätze gezeigt. Darunter sind auch Arbeiten von Julian Plodek, vertreten durch die Galerie Queen Anne, zu sehen.

Mit spezielle Führungsangeboten, Kreativangeboten für Groß und Klein sowie zahlreichen Sonderveranstaltungen bringen wir Ihnen die vielfältigen Themen rund um die Meisterwerke der Glasmalerei des Naumburger Doms näher.

MORGENLAND // Austellung von Helge Hommes // Vernissage 15.05.2014

28.04.2014 14:14

Galerie Teapot, Köln

VERNISSAGE

16.05.2014

AUSSTELLUNGSDAUER

16. Mai - 04. Juli 2014

ÖFFNUNGSZEITEN

Mittwoch - Freitag:        14.00 - 18.00 Uhr 
Samstag:                     12.00 - 16.00 Uhr
sowie nach Vereinbarung.

 

ORT

Galerie Teapot
Herwarthstrasse 3                                                             
50672 Köln

 

Helge Hommes, ist das nicht der, der die Bäume malt?
Seit ich ihn kenne malt er Bäume?
Falsch!
Er setzt sich seit Jahren mit dem Baum als " Gegenüber " als Spiegel, als Orakel, das er befragt, auseinander.
"Die Architektur der Natur " ist in seinem Fokus.
Immer noch.

Wir sehen in dieser Kölner Ausstellung im Frühjahr 2014 Malerei von Ihm.
Malerei, die seine lebensphilosophische Haltung offenbart,
mit der Frage " wie wollen wir leben " aufgeladen ist,
bei aller Melancholie und apokalyptischen Befürchtungen und Andeutungen,
mit Zuversicht beseelt ist,…eben so, wie er selbst lebt.
Eine Gräte im Hals der konsumgetriebenen kranken Gesellschaft,
die kratzt, unbequem daher aber umso notwendiger und begehrenswerter ist.


MORGENLAND …den Fokus auf " unkontrolliertes " Wachstum in der Pflanzenwelt.
Teils in einem alten Gewächshaus, teils als monotypische Betrachtung ins reine Weiß gesetzt.
Karl Blossfeldt fotografierte vor mehr als Hundert Jahren die Pflanzenwelt.
Die Schwarzweißfotografien sind uns bis heute ein Lexikon der Architektur der Natur.
Wie veränderte sich damals die Gesellschaft? der Jugendstil entwickelte sich parallel.
Was war gestern, was wird morgen sein.
Eine Frage von damals, eine Frage von heute und morgen.
Helge Hommes malt Pflanzen von morgen.
Mutiert? - können sie denken? - können sie sprechen? - sind sie gut? - oder schlecht? - giftig? - genießbar?
- haben sie uns überlebt?

Eine andere Werkgruppe in der Ausstellung, … die Portraits.
Er nennt sie " die WIR-Familie ", seine " WIR- Familie ", Menschen, mit dehnen er eine geistige Schnittmenge fühlt
und fragt : " …wer ist Ihre WIR- Familie? "
Gibt es eine Schnittmenge zwischen Ihrer und seiner " WIR-Familie "?
Diesen portraitierten Menschen, mit dem Blick " was haben wir aus deren Anregungen gemacht ",
mit mahnendem Fokus auf das Hier und Jetzt beseelt ins Gesicht gesehen.
Diese Menschen, die sich ein Leben lang mit der Frage " nach anderen gesellschaftlichen Lebensformen " auseinandersetzten,
hat er würdigend gemalt.
Die Schwarz -weißen Portraits (Wandfarbe auf Abfallkartonage) haben den Charakter einer Zeichnung.
Sie sind mit Drähten, Kabeln, Energieleitern, die aus der Stirn austreten, versehen.
Der Geist dieser Menschen begegnet uns in Form von metaphysischer Energie.

Das Manifest " Helge macht Feuer " ( in Buchform mit Hör-CD ) … ist in der Galerie unter dem Motto "…gib was Du kannst " erhältlich.
Es spannt den Rahmen um diese Ausstellung und verbindet sie mit der Ausstellung im Museum Siegburg,
die ebenfalls unter dem Titel MORGENLAND am 29. Juni 2014 stattfindet.

Mehr Informationen auf: http://www.weareteapot.com/

Kunstpreisverleihung "tierisch" an UNDINE BANDELIN und DANA MEYER // 26.09.2014

28.04.2014 13:57

Kunstpreis der Stadt Limburg 2014 "tierisch" an Undine Bandelin und Dana Meyer vergeben

VERNISSAGE & PREISVERLEIHUNG

26.09.2014, 19 Uhr
Verleihung: Bürgermeister Martin Richard

ORT

Kunstsammlungen der Stadt Limburg
Historisches Rathaus
Fischmarkt 21
65549 Limburg a.d. Lahn

„tierisch“, das ausgelobte Thema für den Kunstpreis der Stadt Limburg 2014, inspirierte in diesem Jahr insgesamt 111 Künstlerinnen und Künstler zu einer Bewerbung um den bundesweit etablierten Preis. Die Wahl der Jury fiel auf Undine Bandelin und Dana Meyer aus Leipzig, die mit ihrem Wettbewerbsbeitrag „terra animalis“ überzeugten. Die Preisverleihung durch Bürgermeister Martin Richard und die Ausstellungseröffnung finden am 26. September 2014 um 19 Uhr in den Kunstsammlungen der Stadt Limburg (Historisches Rathaus, Fischmarkt 21, 65549 Limburg a. d. Lahn) statt. Der Kunstpreis wird verliehen vom Magistrat der Kreisstadt Limburg a. d. Lahn sowie dem Förderkreis Bildende Kunst Limburg e. V. und wird von der Kreissparkasse Limburg unterstützt.

Limburg darf sich auf eine tierisch gute Ausstellung freuen, so die Juroren nach der Auslobung des Kunstpreises der Stadt Limburg 2014. Selten fiel das Votum der Jury so klar und eindeutig aus. Mit ihrem gemeinsamen Ausstellungskonzept „terra animalis“ überzeugten die Leipziger Künstlerinnen Undine Bandelin und Dana Meyer, das Jurorenteam um Irene Rörig, Leiterin des Kulturamtes der Stadt Limburg, und setzen sich gegen 110 Mitstreiter durch.

In der Begründung heißt es
Überzeugt hat die Jury die Expressivität, Dynamik und das kontrastreiche Zusammenspiel der großformatigen Gemälde von Undine Bandelin mit den raumgreifenden Stahlskulpturen von Dana Meyer. In ihrer „terra animalis“ präsentieren die Künstlerinnen die Tierwelt als ein Panoptikum kurioser Figuren, Metaphern und Allegorien. Gemeinsames Zentrum im Arbeitsprozess der beiden Künstlerinnen ist die Dynamik der Bewegung.

Dana Meyer schmiedet ihre Figuren freihändig aus Stahl. Stahlplatten werden zu Muskeln, Schweißnähte zu Sehnen. So entstehen ihre rundbäuchigen Schweine, fast Furcht erregende Stier-Kolosse, aber auch filigrane Insekten, die den Betrachter durch ihre enorme Vitalität und räumliche Präsenz beeindrucken. Im Kontext dieser Skulpturen führen die expressiven Gemälde von Undine Bandelin in eine Welt, die die Grenzen zwischen Mensch und Tier, Realität und Fabelwesen auslotet. In diesen Bildwelten kann sich der Betrachter gleichermaßen als Mensch und Tier erkennen und dabei Fremdes wie merkwürdig Vertrautes entdecken.

Der Preis
Der Kunstpreis der Stadt Limburg wird jährlich bundesweit mit wechselnder Themenstellung ausgeschrieben. Er ist mit 5.000 Euro dotiert und mit einer Ausstellung in den Kunstsammlungen der Stadt Limburg verbunden. Alle Techniken sind zugelassen. Eine Altersbegrenzung besteht nicht. Ziel des Preises ist es, durch das Preisgeld und die Ausstellung Künstlerinnen, Künstlern oder einer Künstlergruppe die Möglichkeit zu geben, eigene, bereits vorhandene oder neue Vorstellungen und Werke mit einer gestellten Thematik zu verbinden, daraus ein individuelles Ausstellungskonzept zu entwickeln und damit an die Öffentlichkeit zu treten.

Die Jury
Seit 18 Jahren beraten der Journalist Johannes Bröckers, der Kunsthistoriker Dr. Gabriel Hefele, André Kramm, Vorsitzender des Förderkreises Bildende Kunst Limburg e. V., Prof. Eckhard Kremers, Künstler und Professor am Institut für Bildende Kunst der Philipps-Universität in Marburg sowie Irene Rörig, Leiterin des Kulturamtes der Stadt Limburg einmal jährlich über den Gewinner des Kunstpreises. Auch das jeweilige Thema, unter dem der Kunstpreis steht, wird von der Jury festgelegt. “Wir möchten jungen Künstlerinnen und Künstlern eine Plattform bieten, sich und ihre Kunst einem Publikum zu präsentieren. Dabei ist jung nicht immer gleichzusetzen mit dem Lebensalter, sondern bezeichnet eher die Etablierung im Kunstbetrieb“, so die Jury. „Mit in jedem Jahr weit über 100 Bewerbungen aus dem gesamten Bundesgebiet erhalten wir die Bestätigung, dass diese Idee bei vielen Künstlern angekommen ist.“

AM ANDEREN ENDE //Ausstellung von Undine Bandelin // 25.04 - 11.05.2014

15.04.2014 13:57

Künstlerhaus Meinersen

VERNISSAGE

25.04.2014, 19 Uhr
Begrüßung: Ernst Posselt (Vorstand Künstlerhaus Meinersen e.V.)
Einführung: Ulrike Ellguth-Malakhov (JenaKultur)

AUSSTELLUNGSDAUER

25.04. - 11.05.2014

ÖFFNUNGSZEITEN

Sa. + So. 15-18 Uhr

 

ORT

Künstlerhaus Meinersen e.V.
Hauptstraße 2 | 38536 Meinersen

 

Am anderen Ende

Was schwimmt mit leichten Ruderschlägen auf dem Wasser? Was kriecht und krabbelt im Unterholz? Was stampft und tobt mit schweren Füßen im Staub? Was weiß der Geier? Seltsame Wesen und phantastische Gestalten: ein einsamer Reiter im Nebel, eine leuchtende Vogelschar, die durch die Bäume bricht, oder rotgesichtige, wiederkäuende Kolosse, die gleichgültig den Blick des Betrachters erwidern.

Die Künstlerin Undine Bandelin nimmt in Ausstellung „am anderen Ende“ die Besucher mit auf eine Reise.
Die Reise bis ans andere Ende der Welt ist gleichzeitig ein Ausflug durch Traumwelten und surreales Geschehen. Die Grenzen zwischen Realität und Traum und Mensch und Tierreich werden aufgehoben. Der Mensch wir zum Ich, zum nahen Verwandten, zum Tier, zur Fabel, zur Erscheinung, zum unbekannten Absurdum.

Undine Bandelin bannt das Geschehen auf meist großformatige Leinwände. Aus der Dynamik und Bewegung verdichten sich Zustände, Energien zu absurden Szenarien. Einmal roh und kraftvoll, mal klein, verspielt und poetisch. Aber was wird gespielt? Wohin genau geht die Reise? Welche Rollen werden vergeben oder doch wieder vertauscht? Es eröffnen sich dem Betrachter spannende Bildwelten, welche nicht gleich zu deuten sind und bei denen es auch auf dem dritten Blick etwas entdecken gibt.

Zur Ausstellung wird ein Katalog mit einem Text von Ulrike Ellguth-Malakhov erscheinen.

Für mehr Informationen: http://www.undine-bandelin.de/gallery/malerei/am_anderen_Ende/

"MENSCH WERDE WESENTLICH!" - gemalt ist der Mensch mehr Mensch // Gruppenaustellung

27.03.2014 14:42

Ein Projekt mit 38 KünstlerInnen, 14 Galerien aus Chemnitz, Dresden und Leipzig sowie dem Kunstfonds des Freistaates Sachsen/Dresden

"...zwei Pole sind: 1. die große Abstraktion, 2. die große Realistik." Wassily Kandinsky


Austellungseröffnung

Sonntag, 27.4.2014, um 15 Uhr

Kunstverein Freunde Aktueller Kunst

Hölderlinstraße 4, Zwickau

 

KünstlerInnen der Ausstellung:

Hans Aichinger, Stephan Balkenhol, Paul Barsch, Tilo Baumgärtel, Akos Birkas, Theo Boettger, Peter Busch, Marc Desgrandchamps, Tatjana Doll, Tim Eitel, Slawomir Elsner, Eckehard Fuchs, Falk Gernegroß, Sebastian Gögel, Grit Hachmeister, Paule Hammer, Eberhard Havekost, Jürgen Höritzsch, Julius Hofmann, Eric Keller, Ralf Kerbach, Michael Klipphahn, Alexander König, Uwe Kowski, Melora Kuhn, Jan Kummer, Verena Landau, Christian Macketanz, Martin Mannig, Cyril Massimelli, David O'Kane, Julian Plodek, Jochen Plogsties, Christoph Ruckhäberle, Sebastian Schrader, Thomas Sommer, Ekkehard Tischendorf, Max Uhlig


Galerien:

Leipzig: ASPN, Galerie eigen+art, Josef Filipp Galerie, Galerie Jochen Hempel, Galerie Kleindienst, Laden fuer Nichts, maerzgalerie, Galerie Queen Anne

Dresden: Galerie Baer, Galerie Döbele, Galerie Gebrüder Lehmann, Galerie m2a, Galerie next

Chemnitz: Galerie Borssenanger

 

Nach der großen Überblicksausstellung "Bildwechsel. Aktuelle Malerei aus Sachsen und Thüringen", die 2000 einen damals ihre Zeit weit vorauseilenden Blick auf die Tendenzen der Malerei und ihrer wichtigsten Vertreter dokumentierte, sucht der Kunstverein heute nach einer ähnlichen Standortbestimmung. 2014 widmet sich der Kunstverein der gegenständlichen Kunst, im Frühjahr 2015 wird dann ein Projekt gezeigt, das sich mit abstrakt arbeitenden Künstlern auseinandersetzen wird. Durch den gezielten Austausch mit den wichtigen Galerien aus Sachsen und in bewährter Weise mit dem Kunstfonds des Freistaates Sachsen wurde erneut eine qualitativ hochkarätige 'Feinlese' ausgearbeitet. Die interessantesten figurativ arbeitenden MalerInnen aus den 1980er-Jahrgängen bis hin zu Künstlern wie Max Uhlig, die längst ein gestandenes Lebenswerk erarbeitet haben, finden sich in dem Ausstellungsprojekt wieder. Einen sächsischen Schwerpunkt mit seinen internationalen Künstlern, aber auch solche Maler, die, nicht aus Sachsen stammend, bereits im internationalen Kunstbetrieb agieren, wird präsentieren.
Themenschwerpunkt ist die künstlerisch unterschiedliche Herangehensweise, mit malerischen Mitteln ein zeitgenössisches, komplexes Menschenbild zu entwerfen.

Das eigentliche Thema des Ausstellungsprojekts findet sich in einem prägnanten Sinnspruch, der zu den bekanntesten Gedichten der Barockliteratur zählt. Es stammt vom berühmtesten Dichter der deutschen Barockmystik Angelus Silesius (1624-1677):

Mensch, werde wesentlich!
Denn wenn die Welt vergeht,
so fällt der Zufall weg:
das Wesen, das besteht!

In der barocken Welterfahrung ist mit dem Begriff Zufall der äußere Schein gemeint, alle rein äußerlichen, oberflächlichen Eigenschaften und Werte, die der Mensch seinem Leben vordergründig zuschreibt.

AUS DER KLASSE LEIKO IKEMURA// Gruppenaustellung

27.03.2014 14:41

Gruppenaustellung der Klasse Leiko Ikemura

Austellungseröffnung 

Johanna Hochholzer| Lennart Grau| Zurab Sheqelashvili

Dienstag den 8.April um 18 Uhr

Krupic Kersting Galerie | KUK

An der Schanz 1A, Köln

www.kukgalerie.de | Mit.-Sam. 12-18 Uhr

WIE WOLLEN WIR LEBEN? // Buchpräsentation MANIFEST von Helge Hommes und Podiumsdiskussion // 15.03.2014, 21 Uhr

06.03.2014 17:02

Teilnehmer: Dr. Monika Griefahn, Helge Hommes, Luci van Org, Michael Schmidt-Salomon // Moderation: Anette Ehlers

Die Menschheit hat in ihrer Entwicklung viele Geheimnisse der Natur gelüftet und Kunstwerke von atemberaubender Schönheit geschaffen. Sie hat aber auch totalitäre Regime hervorgebracht, denen Abermillionen von Menschen zum Opfer fielen. Und noch immer lebt ein Großteil der Menschheit unter katastrophalsten Verhältnissen. Zudem beuten wir seit Jahrzehnten schon die natürlichen Ressourcen unseres Heimatplaneten in einer Weise aus, die zum Untergang aller höheren Lebensformen führen könnte.

In dieser Situation ist die Frage „Wie wollen wir leben?“ nicht bloß eine Frage des individuellen Lebensstils, sondern von globaler Bedeutung. Es ist evident, dass sich die Menschheit weiterentwickeln muss, will sie nicht vorzeitig von der Bühne des Lebens abtreten. Doch in welche Richtung sollte es gehen? Und was kann der Einzelne dafür tun? Finden wir in der Wissenschaft, der Philosophie, der Kunst überzeugende Antworten auf die existenziellen Probleme der Gegenwart? Inwiefern kann ein spezieller Lebensbereich wie zum Beispiel Popkultur Zündfunke sein für ein bewussteres Leben, statt einfach nur Zerstreuung zu bieten? Kann, darf, sollte „Weltverändern“ unterhaltsam sein?

Über diese Fragen diskutiert der Künstler Helge Hommes, der mit seiner sozialen Plastik „Helge macht Feuer“ Kunst und Leben verbinden möchte und der zu der gleichnamigen Ausstellung im September 2013 in der Galerie Queen Anne in Leipzig ein Manifest verfasst hat, mit der Sängerin und Autorin Luci van Org, die mit dem Magazin „Feuer!“ eine „Neue Weltbühne“ etablieren möchte, dem Philosophen und Schriftsteller Michael Schmidt-Salomon, der in seinem neuen Buch „Hoffnung Mensch“ aufzeigt, dass eine „bessere Welt“ möglich ist, sowie der Bundestagsabgeordneten a.D. Dr. Monika Griefahn, deren „Cradle-to-Cradle“-Konzept darauf abzielt, den Stoffwechsel des Menschen mit der Natur grundlegend zu verändern.

Die Diskussion findet am Samstag, dem 15. März im Rahmen der Begleitveranstaltungen der Leipziger Buchmesse im Kunstzentrum Halle 14, Baumwollspinnerei Leipzig statt. Mit ihrem unplugged-Gesangsduo „Meystersinger“ sorgt Luci van Org nach der Diskussion für einen musikalischen Ausklang.

Beginn: 21.00 Uhr, bis ca. 23 Uhr.
Der Eintritt ist frei

FREISCHWIMMER // mit Undine Bandelin

11.02.2014 14:08

Kunststiftung Sachsen-Anhalt

Mit der Ausstellung FREISCHWIMMER präsentiert die Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt herausragende Werke aus dem Bereich der Malerei, die während eines Stipendiums der Kunststiftung entstanden sind. Gezeigt werden Arbeiten der FREISCHWIMMER Undine Bandelin, Christine Bergmann, Katrin Hänsel, Nina Hannah Kornatz, Frank Krüger sowie Barbara Wege.
Neue Malerei aus Sachsen-Anhalt spielt mit Schein und Wirklichkeit und ist dabei unter anderem explizit politisch, taucht in die Welt verstaubter Fotoalben ein, vertieft sich in die Farbe Weiß, erzählt vom Wachsen und Werden und zeigt, dass Fußball mehr ist als ein Spiel mit 11 Helden und einem Ball.

 

VERNISSAGE

18. Februar 2014, 19 Uhr

Zur Begrüßung sprechen: Manon Bursian, Direktorin der Kunststiftung | Dr. Bernd Wiegand, Oberbürgermeister der Stadt Halle (Saale) | Andreas Höll, Kunstredakteur MDR Figaro

 

AUSSTELLUNGSDAUER

19. Februar bis 16. März 2014

Freischwimmer
Neue Malerei aus Sachsen-Anhalt.

Öffnungszeiten: Mi – So 14-18 Uhr
Eintritt: 3 €, ermäßigt 1 €

ORT

Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt
Neuwerk 11
06108 Halle (Saale)

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